Achim Wiedemann • c/o ISSO|lab im Dreikönigenhaus • Kornpfortstraße 15 • 56068 Koblenz • 0261 45099433 • @ achim@achim-wiedemann.de

Wenn Veränderung krank macht

Warum es dich ständig zerreißt!


Mein erster Blog soll dir Mut machen. Er soll ein Stück weit Aufklärung betreiben, damit du dich besser verstehen kannst. Denn meine Hypothese lautet: Bevor du andere verstehen kannst, verstehe dich erst selbst. Sich seiner selbst bewusst werden öffnet die Tore der Welt.

Wir Menschen haben zwei Grundachsen, die unsere Persönlichkeit ausmachen. Hier möchte ich dir aufzeigen, wie dir diese einen möglichen Schritt zu mehr Selbstbewusstheit schenken können.

Eine dieser Grundachsen ist die Stabilität. Sie ist dein innerstes Fundament. Dieses Festhalten an Vertrautem und Bewährtem stellt größtenteils das Ergebnis deines bisherigen Lebens dar. Und jede Veränderung bringt diese Achse ins Wanken. Routinen lassen dich Stabilität spüren. Doch gerade hier verbirgt sich ein enormer Sprengstoff, der dich nachts nicht mehr schlafen lässt. Unternehmen beispielsweise verändern heute in immer kürzeren Zyklen Routinen und Abläufe. Hierbei stellt sich mir nicht die Frage, ob das Sinn macht oder nicht. Es geht hier nicht um richtig oder falsch. Es geht darum, dass es die Mitarbeiter und auch die Führungskräfte förmlich zerreißt. Hohe Werte, die in Routinen stecken werden vernichtet. Nicht direkt messbare Werte, das ist eben das Problem. Menschen werden dadurch krank, denn die Veränderung bringt ihre Achse möglicherweise sehr stark zum Wanken. Dein Innerstes gerät förmlich aus dem Gleichgewicht. Die Konsequenzen offenbaren sich in Unruhezuständen und eventuell sogar in Krankheit jeglicher Art.

Plastizität – die andere Achse der Persönlichkeit, ist offen für neues, sucht den Kick. Tatendrang, Geselligkeit und Begeisterungsfähigkeit sind hier die Motive. Sie lässt dich das Leben leben. Diese Achse ist mein Favorit. Welche ist dein Favorit? Übrigens ist das auch die Achse, welche im Business erwartet wird und die Erkenntnisse hieraus sollen natürlich schnell auf die Stabilitätsachse gelegt werden, damit Routinen entstehen und Risiken minimiert werden.

Genau hier bitte ich dich darum, in den nächsten Wochen bewusst darauf zu achten. Welche Achse spürst du gerade in welcher Situation? So könnte eine Frage lauten, in einer unangenehmen Situation. Wankt hier vielleicht deine Stabilität-Achse, wenn du zum Beispiel eine Investition mit Risiko machen möchtest? Im nächsten Blog reden wir weiter.

Bis in ca. zwei Wochen. Ich freue mich auf deine Gedanken!

Dein Achim Wiedemann

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